Ein Jahr später, im Oktober 1938, war dann unser neues Wohnhaus wieder aufgebaut. Es war ein kleines Einfamilienhaus, erbaut vom Altdorfer Baugeschäft Pühler, und es stand etwas versetzt in Richtung zur Hagenhausener Straße.
Dazu gehörte auch ein sehr schmaler und mit vielen Obstbäumen besetzter Garten, der fast bis zum Altdorfer Brauhaus reichte. In ihm konnten wir Kinder mit unseren Freunden zu jeder Jahreszeit wunderbar spielen.
Das Gras in diesem Bereich des Gartens wurde von einigen Landwirten auf Wunsch abgemäht und zur Fütterung ihrer Kühe und Schafe verwendet.
1939 wurde neben unserem Wohnhaus dann eine Schießanlage gebaut, die aus einer Holzbaracke, einer 50 Meter entfernten Schießwand und einem Betonbunker bestand. Aus Sicherheitsgründen hat man dann einige Jahre später entlang unseres Grundstücks noch einen etwa zwei Meter hohen und etwa 50 Meter langen und mit Gras bewachsenen Erdwall gebaut. Der war für uns Kinder ein ideales Spielgelände.
Am Ende des Gartens stand das Brauhaus mit seinem für uns Kinder interessanten Betrieb. Großen Spaß bereitete uns immer das Zuschauen beim Rollen der geteerten Fässer auf der Hagenhausener Straße und das Abhacken und Einbringen der großen Eisstücke vom nahen Weiher.
Dieser Weiher befand sich damals neben dem heutigen städtischen Schwimmbad und war im Sommer von vielen Fröschen bevölkert.

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